Bei der Auswahl von Laborglas sind nicht nur Form und Volumen entscheidend. Auch Messgenauigkeit, Abmessungen, Konstruktion, Leistungsmerkmale und Eignung für den vorgesehenen Einsatz spielen eine wichtige Rolle.
Was bedeuten ISO- und DIN-Normen bei Laborglas?
Bei der Auswahl von Laborglas sind nicht nur Form und Volumen entscheidend. Auch Messgenauigkeit, Abmessungen, Konstruktion, Leistungsmerkmale und Eignung für den vorgesehenen Einsatz spielen eine wichtige Rolle.
Daher werden viele Laborprodukte wie Bechergläser, Erlenmeyerkolben, Messkolben, Messzylinder, Pipetten und Büretten unter Berücksichtigung festgelegter Normen hergestellt.
Zu den häufigsten Bezeichnungen gehören ISO und DIN.
Was ist ISO?
Die ISO (International Organization for Standardization) entwickelt internationale Normen für zahlreiche Branchen.
Bei Laborglas können die jeweiligen ISO-Normen – abhängig vom Produkttyp – unter anderem Volumen, Toleranzen, Abmessungen, Graduierung, Kennzeichnung und Leistungsmerkmale definieren.
Dadurch entsteht eine gemeinsame technische Referenz für Laborprodukte in verschiedenen Ländern.
Was ist DIN?
DIN (Deutsches Institut für Normung) bezeichnet die vom Deutschen Institut für Normung veröffentlichten Normen.
Bei Laborglas können DIN-Normen Anforderungen an Abmessungen, Konstruktion, Volumen, Toleranzen und weitere technische Eigenschaften festlegen.
Bei bestimmten Produkten können DIN- und ISO-Angaben gemeinsam vorkommen, da nationale und internationale Normen teilweise harmonisierte oder miteinander verbundene Anforderungen enthalten.
Was bedeutet die ISO- oder DIN-Kennzeichnung?
Eine DIN-, ISO- oder Normnummer auf einem Laborprodukt weist darauf hin, dass das Produkt unter Berücksichtigung der Anforderungen der angegebenen Norm hergestellt wurde.
Entscheidend ist jedoch die konkrete Normnummer, da unterschiedliche Normen unterschiedliche Produkteigenschaften regeln.
Sind Klasse A, AS und B dasselbe wie ISO/DIN?
Nein.
ISO und DIN bezeichnen Normensysteme und technische Anforderungen. Klasse A, AS oder B können dagegen insbesondere bei volumetrischen Laborgeräten bestimmte Genauigkeits- und Leistungsklassen kennzeichnen.
Daher können beispielsweise auf einer Bürette sowohl eine Norm als auch eine Genauigkeitsklasse angegeben sein.
Warum sind normgerechte Laborprodukte wichtig?
Normen erleichtern den technischen Vergleich verschiedener Produkte und unterstützen eine nachvollziehbare Produktauswahl.
Besonders bei volumetrischen Messungen sind definierte Toleranzen und Kalibrierungsbedingungen wichtig. Normen unterstützen außerdem Qualitätskontrolle, Beschaffung und eine international verständliche technische Terminologie.
Standards richtig verstehen mit BOROX
Bei der Auswahl von BOROX Laborprodukten sollten Volumen, Klasse, Toleranz, Kalibrierung und die zutreffende Norm gemeinsam betrachtet werden.
Ein Becherglas und ein Messkolben der Klasse A erfüllen unterschiedliche Aufgaben und stellen unterschiedliche Anforderungen an die Messgenauigkeit.
Die richtige Produktauswahl bedeutet daher mehr als nur die Wahl des passenden Volumens: Material, Norm und Genauigkeitsklasse müssen zur jeweiligen Anwendung passen.
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